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Stammesversammlung 2014

 

Am 19.01.2014 fand unsere Stammesversammlung statt. Mit Kaffee und Kuchen war für das Leibliche Wohl bestens gesorgt und so begrüßte Florian Linn alle anwesenden Eltern, Kinder und natürlich auch Leiter. Nach der Feststellung, dass unsere Versammlung beschlussfähig war, gingen wir über zur Aufnahme von Initiativanträgen. Es wurden einige Sachen vorgeschlagen, über die zu einem späteren Zeitpunkt abgestimmt wurde. Dann folgte der Arbeitsbericht des Vorstandes, in dem noch einmal kurz über das Jahr 2013 gesprochen wurde. Hauptsächlich wurde das Pfingstlager, das Sommerlager und das Jubiläum erwähnt.

Im Anschluss kam der Bericht des Fördervereins. Florian Linn stellte nochmal die Aufgaben vor und Eliesabeth Bußmann ergänzte manche Punkte.

Danach berichtete Bernd Rinke über die Kassenprüfung. Alle Ein- und Ausgaben stimmten mit den Belägen überein und somit stellte Herr Rinke den Antrag auf Entlasstung des Vorstandes. Mit 10 Ja Stimmen und zwei Enthaltungen der Betreffenden, wurde der Vorstand entlastet.

Nun stand die Wahl neuer Fördervereinsmitglieder auf der Tagesordnung. Frau Heickmann, Frau D'Avis und Sebastian Linn schieden nach ihrer Amtszeit aus. Zur Wahl wurden: Daniel Boden, Philipp Muscheid, Frau Vetterlein, Tobias Bußmann, Frau Massop, Frau Chuch und Frau Lück vorschlagen. Zur Wahl stellten sich: Philipp Muscheid, Frau Vetterlein, Tobias Bußmann, Frau Massop und Frau Chuch. In den Förderverein wurden mit: 8 Ja Stimmen Tobias Bußmann, mit 6 Ja Stimmen Frau Vetterlein und mit 11 Ja Stimmen Frau Massop wählen.

Anschließend folgte die Vorschau auf das Jahr 2014. Das Jahr beginnt wieder mit der Bolivienkleidersammlung. Ein Zeltplatz für das Pfingstlager steht noch nicht fest, da die Plätze in Euskirschen und Rhens schon ausgebucht waren.

Im Sommer sind wieder mal die Gruppenlager an der Reihe. Die Pfadis wollen segeln fahren. Die Rover wollen als Abschiedstour ans Meer, hier steht aber der genaue Ort noch nicht fest. Und bei den Wölflingen hängt es von der Beteiligung der Kinder ab, ob ein Lager stattfindet.

Dann findet noch der jährliche Haus putz Tag statt und es soll ein Adventswochenende für die neuen Leiter stattfinden. Das Jahr endet mit der Weihnachtsfeier der Leiterrunde.

Im Anschluss wurde über die Initiativanträge abgestimmt. Es sollen im kommenden Jahr eine neue Petromax, ein neues Gebetsbuch, eine Wäschespinne angeschafft werden. Als Aktionen für das Jahr 2014 wurden ein Schwimmbadtag und ein Familientag beantragt.

Im abschließenden Teil „Verschiedenes“ wurde darauf hingewiesen, dass die Kinder nicht nur an den Aktionen teilnehmen sollten, die Spaß machten, sondern auch an Aktionen wie dem HaPuTa oder der Kleidersammlung. Die liegt in der Verantwortung der Leiter. Wenn die Kinder dazu nicht eingeladen werden, wissen die Kinder nichts von diesen Aktionen. Dies soll sich dieses Jahr ändern. Yvonne schlug die Einführung eines Eltern-Emailverteilers vor. Hierüber sollen die Eltern die Einladungen und Informationen zu Terminen bekommen. Der Vorschlag kam bei den Anwesenden Eltern und Leitern gut an und soll so umgesetzt werden. Listen zum eintragen, sollen in den Gruppenstunden verteilt werden.

Zum Abschluss bedankte sich Florian bei allen Anwesenden und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Zum Abschluss konnten noch einmal Fotos des Pfingst- und Sommerlagers geguckt werden.

Leider waren nur wenige Besucher bei der Versammlung anwesend. Wir hoffen, dass in den kommenden Jahren das Interesse der Eltern und Kinder für die Arbeit der Pfandfinder wieder steigt.

Pfingsten 2014 in Rhens


Wie in jedem Jahr machten sich die Kurtscheider Pfadfinder am Freitag vor Pfingsten auf den Weg in ihr alljährliches Pfingstlager. 

 

Der Bus brachte uns zu einem schönen Zeltplatz bei Rhens. Bei strahlendem Sonnenschein begannen Kinder und Leiter gemeinsam ihre Zelte aufzubauen.

Auch die Kleinsten packten kräftig mit an.

Nach getaner Arbeit war es an der Zeit die Zelte zu beziehen. Wer wo schlafen sollte, war schnell entschieden. Und so kümmerten sich die Leiter, während die Kinder ihre Schlafsäcke und Isomatten ausbreiteten, um das Abendessen. Es gab Tomaten- und Nudelsuppe.Nachdem alle hungrigen Mäuler gestopft waren, machten es sich alle am Lagerfeuer gemütlich und ließen den ersten Abend gemeinsam ausklingen.Die Kinder hatten gut geschlafen und setzten sich so am nächsten Morgen gut gelaunt an den Frühstückstisch. AK's standen heute auf dem Programm. Die Kinder bastelten Freundschaftsbänder und Schlüsselanhänger, kleine Boote aus Korken und Zahnstochern und vieles mehr.Da das Wetter nach wie vor nichts zu wünschen übrig ließ, sollte es am Nachmittag für alle ins Freibad Oberwerth gehen, um sich ein wenig zu erfrischen.Wie es zu einem richtigen Pfadfinderlager gehört, wurde abends noch eine Nachtwanderung veranstaltet. Kinder und Leiter fielen, vom anstrengenden Tag sichtlich ermüdet, recht bald in ihre Schlafsäcke.Am Sonntag begrüßte uns der Tag mal wieder mit Sonnenschein. Die Temperaturen waren am Morgen bereits schon über 20° C. Eine Olympiade in Form einer Rallye war für heute geplant. Es wurden 3 Gruppen gebildet. Den Leitern wurde der Weg mittels Karte gezeigt. In der Theorie sollte nun nichts mehr schief gehen, der Weg war schließlich auch noch mit Wolle an den Bäumen markiert. Aber wie gesagt, nur in der Theorie...Nachdem jedes Kind mit Wasser, Kopfbedeckung und Rucksack ausgestattet war, konnte es losgehen. Als Extraaufgabe sollte jede Gruppe bis zum Ende der Rallye eine Strophe des Pfadfinderliedes auswendig lernen. So machten sich die Gruppen auf den Weg. Für die Kleinsten unter den Kindern, sollte ein kleines Bächlein schon die erste Hürde darstellen. Doch was wäre eine Gruppe ohne Teamgeist. Die älteren Kinder halfen den Kleinen und so wurde auch dieses erste Hindernis erfolgreich gemeistert. An der ersten Station angekommen, mussten die Kinder versuchen möglichst geschickt durch ein mit Seilen gespanntes Spinnennetz zu klettern. Das Pfadfinderlied wurde während dem Wandern von einer Station zur Nächsten stets lauthals gesungen. Die Kinder meisterten auch die Stationen Äpfel fischen, das Geschicklichkeitsspiel Twister sowie das Klötzchen umwerfen.

Eine der Gruppen hatte nach der letzten Station einige Orientierungsschwierigkeiten, und so dauerte der Weg zurück zum Zeltplatz länger als gedacht. Irgendwann erkannten auch die Kinder, dass sie wohl auf einem falschen Weg waren, doch anstatt Trübsal zu blasen, wurde weiter lauthals gesungen. Irgendwann fand sich die kleine Gruppe im Ort Bray wieder. Bray liegt allerdings etwa 5km vom eigentlichen Ziel, dem Zeltplatz, entfernt. Das Ende vom Lied: die Gruppe wurde erlöst und mit dem Bus in Bray abgeholt. Zum Glück haben auch Pfadfinder Handys...

Nachdem dann nun jede Gruppe auch jede Station absolviert hatte, fand abends am Lagerfeuer mit Stockbrot die Siegerehrung statt. Und wie sollte es anders kommen, alle Gruppen hatten die gleiche Punktzahl. Die Kinder und Leiter waren nach diesem Tag so erschöpft, sodass die meisten sehr früh schlafen gingen. Letztendlich war es dann doch ein schöner Tag, trotz kleinerer Umwege.

Der Montag, unser letzter Tag in Rhens, wurde mit dem Abbau der Zelte verbracht und um 15 Uhr konnten die Eltern ihre Kinder bei der Ankunft in Kurtscheid wieder in die Arme nehmen.

So ging ein schönes, sonniges und erfolgreiches Pfingstlager zu Ende. Wir freuen uns schon auf Pfingsten 2015!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Indianerlager der Wölflinge

Am Montag, den 18. August 2014 haben wir uns morgens am Jugendheim in Kurtscheid getroffen. Mitgefahren sind als Leiter der Wölflinge 1 Johanna Polenz, Pia Baltes und Michelle Hessler und für die Wölflinge 2 Daniel Boden und Raphaela Funk. Nachdem alles eingepackt war fuhren wir gemeinsam mit den Eltern und unseren acht Indianern, im Alter zwischen 6 und 11 Jahren, nach Bendorf- Sayn, wo das Abenteuer starten sollte.

Dort angekommen, haben die Kinder sich verabschiedet und wir wanderten zu unserem Platz im Brexbachtal. Sobald wir da waren, starteten die Indianer den Aufbau ihrer Tipis.

Nach einem leckeren Mittagessen haben wir ein paar Spiele gemacht, damit die Indianer und die Stammeshäuptlinge sich ein bisschen besser untereinander kennenlernen konnten. Schließlich konnte man die Indianer nicht davon abhalten einen Staudamm in der Brex zu bauen. Erschöpft von dem langen Tag, fielen sie nach dem Abendessen und einem Abschlussspiel in einen tiefen Schlaf.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen haben die Indianer ihre Umgebung ein bisschen freundlicher Gestaltet. Indem sie Traumfänger, Perlenketten und Ohrringe herstellten, Armbänder und Ketten mit Wolle knüpften, T-shirts bemalten und bedruckten und Kopfschmuck gestalteten. Auf dem Kopfschmuck haben die Kinder ihren selbst erfundener Indianername geschrieben.

Nach dem Mittagessen haben die kleinen Indianer ihren Schnitzführerschein gemacht, um später noch einen Bogen oder sonstiges zu schnitzen. Nach dem Abendessen haben die Kinder am Lagerfeuer begeistert die Werwölfe von Düsterwald gespielt und versucht diese aus unserem Indianerlager zu vertreiben.

Am Mittwoch, den 20. August 2014 haben die Indianer fleißig weiter an ihren Schmuck gearbeitet, ihre Tipis verziert und eingerichtet. Nach dem Mittagessen ging es dann auf eine 

eine Reise in den Schmetterlingsgarten in Bendorf-Sayn. Dort angekommen hatten die Indianer sehr viel Spaß diese zu beobachten und draußenauf dem Spielplatz zu spielen. Auf dem Rückweg haben wir noch versucht ein paar Geo- Caches (moderne Schatzsuche mit GPS- Gerät) zu finden, wo die Indianer ihre Fähigkeiten beim Spurenlesen zeigen konnten. Wieder im Lager angekommen fand nach einer Stärkung unser Bunter Abend statt. Jedes Zelt hat sich hierzu etwas schönes überlegt, sodass wir eine Indianergeschichte hatten, ein Schauspiel, ein Gesangsduell und einen Indianertanz. Zum Abschluss wollten die Indianer noch ein paar Werwölfe jagen, sodass wir wieder das Rollenspiel, die Werwölfe von Düsterwald spielten.

Am Donnerstag war leider auch schon der letzte Tag unseres Sommerlagers angebrochen. Wir haben nach dem Frühstück alle Tipis abgebaut, alles verstaut und uns nach dem Mittagessen auf den Weg zurück nach Bendorf- Sayn gemacht. An der Feuerwehr haben wir dann die Eltern getroffen und sind gemeinsam zurück ins Jugendheim gefahren, um unser Gepäck und die mitgebrachten Utensilien auszuladen und einzuräumen. Nachdem auch dies geschafft war, verabschiedeten wir uns von unseren kleinen Indianern undfreuen uns, wenn sie im nächsten Jahr wieder mit uns auf eine spannende Reise gehen.

 

 

 

Letzter Halt Zminj, Kroatien

Am späten Freitagabend des 26.07.2014 brachen zehn, mehr oder minder junge Damen plus zwei rundheraus motivierte Männer, zum vorerst letzten Kapitel, in der langen Geschichte der "Jumboris-Gruppenlager" auf.

Nach einer, sagen wir mal, zähen Anreise, strandeten wir etwas übermüdet und gereizt am späten Samstagabend an unserem Zielort Zmij an der kroatischen Mittelmeerküste. Der Bungalow wurde bepackt und der Wellnessurlaub konnte beginnen.

Am ersten Tag erholten wir uns, bei hoch sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein, am hauseigenen Pool. Nach der kräftezehrenden Anreise hatten wir uns das durchaus verdient… Da wir uns alle darauf verständigt hatten, das dies ein entspanntes "Urlaubslager" werden sollte, gab es im Vorfeld nur eine grobe Planung und so planten wir die Tage an den Abenden davor bzw. auch schon mal erst beim Frühstück. So verschlug es uns mehrfach in die wunderschöne Hafenstadt Rovinj. Dort konnte man nach Herzenslust shoppen, bummeln, die schöne Altstadt bewundern oder einfach nur auf den Felsenterassen sonnen und schwimmen. An einem etwas außerhalb gelegenen Badestrand sprach uns dann ein freundlicher Herr an und "verkaufte" uns eine Bootstour…

7Welche sich später als das absolute Highlight der Tour herausstellen sollte.

Die Bootstour begann morgens um 10 Uhr und das Wetter war… bescheiden… Doch mit jeder Seemeile die wir zurücklegten wurde es besser und die Sonne kam heraus. Unser Schiff führte uns an der Küste von Rovinj, an verschiedenen Inseln vorbei zum ersten halt: Dem Klippenspringhotspot von Kroatien. Tobi und Pepe kannten kein Pardon und warfen sich unter den staunenden Blicken einer anderen Jugendgruppe von der 10m hohen Klippe ins kühle Nass und wenig später bewiesen alle Kurtscheider Pfadimädels ihren Mut und sprangen von den verschieden hohen Felsvorsprüngen. Nach knapp zwei Stunden ging es zurück aufs Schiff und die Tour hielt noch weitere Höhepunkte 

 

 

für uns bereit. In einer Bucht schmiss der Kapitän den Grill an und während unser Mittagessen

Möwenschwärmen, steuerten wir eine Piratenbucht an, welche nicht so spektakulär wie erwartet aber durchaus schön war.  vor sich hinbruzzelte, versuchten sich einige im Tauchen und schnorcheln. Nach der Stärkung und Fütterung von unzähligen Fisch bzw.


Nach einer lautstark kommentierten Sichtung eines vermeintlichen Delfins, wurde weit vor der Küste Anker gesetzt und wir badeten im offenen Meer. Dann ging es leider wieder zurück in den Heimathafen und ab zurück zum Bungalow. Dort verbrachten wir den Abend… Naja… fast jeden Abend mit Spielen, Musik, Lachen quatschen und vor allem genießen.

 Wir besuchten noch die historische Stadt Pula, mit ihrem antiken Amphitheater und der gemütlichen Altstadt, rockten eine komplett leere Disko und genossen das Leben ;-)

Am letzten Abend tischten wir noch mal richtig auf, es gab frisches vom Grill, mediterrane Salate und allen wurde klar das wir uns so langsam von dem schönen Kroatien verabschieden mussten und so brachen wir nach einer tollen, erholsamen Woche wieder auf um uns im fernen Deutschland dem Alltag zustellen.

 

 

 

Es war ein gelungenes, letztes Lager für die Jumboris und auch wenn wir einige Leute vermisst haben, Kinder wie auch Leiter, hat es uns allen viel Spaß gemacht.

 Vielleicht lässt es die Zeit zu und wir kommen in 10 oder 20 Jahren noch mal zusammen um uns an…

 

 Kroatien 2014 …

Schottland 2012 …

Italien 2010 …

Holland 2008 …

Mecklenburg 2006

und Echternach 2004

 

zu erinnern!!!!

 

Es waren fantastische 10 Jahre, in denen wir zusammen gelacht, geweint, gestritten, gewandert, gejammert, gefeiert, geputzt, gegrillt, geschwommen, geklettert, ge-was auch immer haben!!!

 

Es war eine tolle Zeit, die wir hoffentlich niemals missen wollen und werden.

 

Vielen, vielen Dank an alle die ein Teil davon waren!!!! 

 

 

 

 

 

 

Sommerlager 2014 der Jufis auf dem Ijsselmeer

Am Sonntag, den 27.07.2014 ging es für uns (noch) Jungpfadfinder los in das diesjährige Gruppenlager Richtung Ijsselmeer. Im Hafen zu Harlingen angekommen, brachten wir gleich bei unserer Ankunft den Holländern mit Atemlos die deutsche Schlagerkultur näher. Doch stattdessen hätten wir besser einmal die Passanten nach dem Weg gefragt, denn vor lauter Schiffen haben wir bald den Hafen nicht gesehen.21

Stunden später entdeckten wir sie dann endlich, UNSERE Amicitia.

Da lag sie in voller Pracht vor uns, weiß in der Sonne glänzend und voller Erwartung, von einer Gruppe wagemutiger Seeleute aus dem Westerwald ausgeführt zu werden.

Ein bisschen Ruhe sollte ihr noch gegönnt sein, denn unser Törn begann erst am darauffolgenden Tag. Zum Glück durften wir schon eine Nacht vorab an Bord verbringen, um uns schon mal ein wenig an das schauklige Leben an Bord die nächsten Tage zu gewöhnen.

An diesem Tag mussten wir dann aber allerdings erst einmal bis mittags auf unseren Kapitän warten bevor wir auslaufen konnten, ohne ihn läuft halt nichts.

Der Namensvetter unseres Gruppenleiters hatte sich während einer vorangegangenen Segelfreizeit nicht unerheblich an seiner Hand verletzt.

Um die Wartezeit ein wenig zu überbrücken, bekamen wir stattdessen eine Einweisung in den Segelsport durch den Maat (Hilfsarbeiter des Kapitäns), wie die unzähligen Segel und Taue an Bord heißen, wie wo was alles angeordnet ist und das wichtigste: der Kapitän soll eine echte Spaßkanone sein- doch dazu später mehr. Gegen Nachmittag war es dann so weit. Langsam, aber sicher schipperte die Amicitia in das Hafenvorbecken, vorbei durch unzählige Wehre, um endlich erste

Segelerfahrungen unsererseits zu sammeln. Dank unseres doch recht erfahrenen Steuermannes Philipp und Leichtmatrose Roman nahmen wir Kurs auf unsere erste Insel, Vlieland.

Leider war der dortige Hafen schon geschlossen (wer konnte das auch ahnen, wenn wir erst spät nachmittags los segeln??), so dass wir gleich die erste gemeinsame Nacht samt Kapitän auf offener See verbrachten. Scheinbar sind die Holländer in ihrer Freizeit wohl nicht so ein feierwütiges Volk, denn am nächsten Morgen waren wir Kurtscheider wohl die einzigen, die den letzten Abend reichlich Spaß an Bord hatten....

So legten wir mucksmäuschenstill im Hafen von Vlieland an und erkundeten die Insel im engsten Kreise zu Fuß. Mittags liehen wir uns stylische Holland-Fahrräder aus und fuhren gemeinsam an der Nordküste entlang. Nach einer kurzen Erfri-schung in einem Strandrestaurant ging es mit den Fahrrädern weiter an den Strand.

Dort kämpften wir uns durch den Sand zum Wasser. Völlig ausgepowert und 

ermüdet an der frischen Seeluft, genossen wir abends an Bord ein 4-Sterne Menü gleichendes Festmahl von unserer geschätzten und geliebten Sterneköchin Johanna.

Nach einem mehr oder weniger erholsamen Schlaf in unseren Zweierkajüten hatten wir am darauffolgenden Morgen Zeit uns an den Strand zu legen, oder im Meer zu baden. Gegen Nachmittag liefen wir aus dem Hafen aus und segelten in Richtung der Insel Terschelling. Nach unzähligen Wändän (so der Kommandoruf des Kapitäns, wenn wir es mal wagten auf Deck die Sonne zu genießen und einfach mal ein Nickerchen zu machen) kamen wir mit schmerzenden Händen vom hissen der Segel, auf Terschelling an. Immerhin konnten wir unterwegs reichlich Seerobben aus sicherer Distanz auf den Sandbänken beobachten.

Wegen eines wieder mal überfüllten Hafen übernachteten wir erneut auf offener See und liefen trocken. Nein, nicht wir (das wäre ja auch echt ein Witz gewesen) sondern das Schiff-denn auf einmal war das ganze Wasser weg, was uns wenige Stunden zuvor noch hierher gebracht hatte.

Nach so viel Zeit an Bord des Segelschiffes schwankten wir am nächsten Morgen selbst noch durch die Gänge des Supermarktes auf Terschelling und überlegten was und wie viel wir für unser Sternemenü für die Leiter brauchen.

Der kommende Abend galt nämlich den Leitern mal zum Relaxen- was so viel hieß, dass wir nun was leckeres kochen durften.

Nachdem wir alle Sachen auf dem Schiff untergebracht hatten segelten wir aber erst einmal noch etwas weiter zum Naturschutzreservoir Richel, wo wir erneut trocken liefen.

Vielleicht ist es an dieser Stelle ganz hilfreich zu erklären, dass es sich bei fast allen Segelschiffen, zumindest auf dem Ijsselmeer, um sogenannte Plattboote handelt. Diese haben entgegen allen anderen Schiffen einen flachen Untergrund (Kiel), weil sie sonst bei diesem sogenannten Trockenlaufen bei Ebbe auf dem Watt umkippen würden.

Auf der Insel Richel lernten wir den Wattboden aus nächster Nähe kennen, denn was wäre eine Segelfreizeit ohne eine ausgiebige Schlammschlacht mit frischem Schlick.

Und wem das noch nicht genug Natur pur war, der konnte sich den traumhaften Sonnenuntergang in dieser Menschenleeren Umgebung live und in Farbe auf dem Oberdeck angucken. Die wenigen Hobbyköche an Bord kreierten währenddessen ein unvergessliches Abendmenü, begleitet von dezenter, deutschsprachiger Musik über atemlose Nächte und knallrote Gummiboote

Nach dem Essen verbrachten wir noch einige Stunden auf dem Deck und versuchten dann bei starken Seegang zu schlafen, was nicht so ganz einfach war, da wir genau neben der Hauptverkehrsader zwischen den Inseln und dem Festland vor Anker lagen.

Diese wurden hauptsächlich Nachts mit Lebensmitteln versorgt.Am Morgen darauf segelten wir dann zurück zum Heimathafen nach Harlingen. Mit vereinten Kräften luden wir unser Gepäck zurück ins Auto und schrubbten das Schiff.

Doch zu Ende war das Sommerlager noch lange nicht.

Mit dem überdimensionierten Gundlach- Sprinter und Thomas´ Privat-PKW fuhren wir weiter an die Westküste Hollands Richtung Zandvoort. Bei dieser Überfahrt durchs Landesinnere wurde uns auch bewusst, wo die Autofahrer unseres geschätzten Nachbarlandes ihren Fahrstil erlernt haben. Und wer denkt, Italien oder Frankreich sei grausam, der sollte mal nach NL fahren.

Ein paar graue Haare für unsere Leiter später erreichten wir den Zeltplatz von Zandvoort, idyllisch gelegen in einem Nadelwald. Zum Glück sind die Kurtscheider

Pfadfinder dort schon ein bekannter Hund, somit konnten wir nach kurzem Check-in

rasch unseren Lagerplatz für die nächsten drei Tage in der gefühlt hintersten Ecke des Areals beziehen. Endlich mal wieder fester Boden zum Nächtigen dachten sich sicherlich viele, endlich mal das Lagerfeuer anzünden. Endlich mal Grillen.

Am vorletzen Lagertag wanderten wir in die Innenstadt von Zandvoort. Den Nachmittag hatten wir dort zur freien Verfügung. Abends aßen wir gemeinsam in einer Pizzeria in Zandvoort zu Abend, bevor wir uns auf den Rückweg zum Zeltplatz machten. Dort angekommen, durfte eines natürlich nicht fehlen: der Bunte Abend.

Dank gelegentlicher Hörproben deutscher Schlagerkultur wurde kurzerhand der Liedtext in ein resümierendes Lagerlied umgedichtet, was ein sicherlich atemloses

Lager ohnehin verdient gehabt hätte.

Dagegen konnten auch wir Leiter uns nicht wehren und somit wurden alle teilnehmenden Mitsegler zu Pfadis aufgestuft.

Am nächsten und somit letzten Lagertag, Sonntag den 03.08.2014, ging es dann wieder über die Autobahn Richtung Heimat. Unzählige Bilder säumen diese Heimreise:-)        

 

Familientag der Kurtscheider Pfadfinder

Die Pfadfinder aus Kurtscheid luden auch in diesem Jahr wieder zu ihrem Familientag ein. Getroffen wurde sich bereits vormittags am Jugendheim, um gemeinsam den Gottesdienst zu besuchen.

Nach dem Gottesdienst brach die Truppe aus Eltern, Kindern und Leitern bei wunderschönem Herbstsonnenschein zur Wanderung auf. Großen Spaß hatten die Kinder dabei, die Wegzeichen zu suchen. Von den kleinen Pfadfindern geleitet, führte der Weg durch die Feldwege zwischen Bonefeld und Kurtscheid in Richtung Ehlscheid und von dort aus zurück in Richtung Kurtscheid. Dort erwartete die tapferen großen und kleinen Wanderer eine kleine Stärkung. Mit neuer Energie ging es dann hinab ins Tal. Die Kinder zeigten großes Durchhaltevermögen und hatten sich die Süßigkeiten aus der vorher versteckten Schatzkiste redlich verdient. 

 

Am Jugendheim angekommen war der Grill bereits vorgeheizt und die Steaks und Würstchen waren bald fertig. Bei tollstem Herbstwetter genossen alle das leckere Essen. Es wurden noch einige lustige Spiele gespielt und die Kinder hatten viel Freude mit Slackline und ihrer selbstgebauten Schaukel. Mit viel Spaß und gemütlichem Beisammensitzen fand der Familientag einen schönen Ausklang.

Wir bedanken uns bei allen Eltern und Kindern für diesen tollen Tag und freuen uns bereits jetzt auf nächstes Jahr.

 

 

Weihnachtsfeier der Pfadfinder

Am Sonntag, den 21.12.2014 trafen wir uns um 15:00 Uhr am Jugendheim in Kurtscheid, um unsere Weihnachtsfeier zu starten. Außer den Organisatoren Tobias Bußmann und Raphaela Funk wusste keiner wohin es gehen würde. Da eine Wanderung anstand, zogen alle wetterfeste Kleidung an und brachten aus Tradition ein Schrottwichtelgeschenk mit. Pünktlich waren dann Raphaela Funk, Tobias Bußmann, Daniel Boden, Yvonne Bösch, Pia Baltes und Janine Hesseler bereit zur Wanderung!

Auf dem Weg ins Ungewisse machten wir eine Rast an der Motzerhütte in Bonefeld, um kurz zu verschnaufen und uns zu stärken.

Auf dem weiteren Weg wurde es schließlich immer dunkler, aber unter der guten Führung von Tobias Bußmann und dem leuchtenden Halsband von Yvonnes Hund waren wir bestens gerüstet.

Um halb sechs sind wir schließlich an unserem Ziel dem Hotel Fernblick in Hümmerich angekommen. Hier musste uns Yyonne Bösch leider verlassen, wurde aber sofort von Yvonne Röser und Johanna Polenz abgelöst. Hungrig haben wir uns nun an unseren Tisch gesetzt und uns am Kamin aufgewärmt. Alle waren begeistert von den selbstgemachten Spätzle, den verschiedenen Pilzen und Rumpsteaks.

Nach der fantastischen Stärkung ging es über in den Austausch der Schrottwichtelgeschenke. Mit Hilfe eines Würfels und eines Zeitstoppers, wurden zunächst die Geschenke erraten, dann ausgetauscht und schließlich hat jeder ein anderes erhalten. Der Renner hierbei war eine DVD, die Tobias Bußmann erhalten hat, die er auch leider nicht bei späteren Spielen als Einsatz wieder losgeworden ist. Auch ein leicht veraltetes Parfüm musste er auflegen, nachdem er beim Spielen wieder verloren hatte. Wie man merkt, hatten wir einen sehr amüsanten lustigen Abend, mit vielen verschiedenen Spielen und ganz viel Spaß!

Zum Abschluss hat uns das Personal vom Hotel Fernblick nach Hause gefahren.

 

Wir freuen uns alle auf weitere Weihnachtsfeiern im nächsten Jahr und hoffen auf ein gutes neues Pfadfinderjahr.

 

Gut Pfad :-)