image003.jpg

         

image002.jpg   

Jahresbericht 2016

 

HAPUTA 2016

 

image012.jpg

Am 20. Februar 2016 trafen sich die Leiter im Jugendheim für den alljährlichen Hausputztag (HAPUTA). Verbandskästen wurden neu aufgefüllt, Geräte und Kochutensilien gereinigt, sowie Neuanschaffungen und Spenden einsortiert. Bei dieser Gelegenheit wurde in diesem Jahr unser Bestand an T-Shirts, Pullovern und  Zelten in Tabellenform aufgelistet, um den Überblick nicht zu verlieren. Im Keller wurden Lebensmittel Sortiert und entsorgt sowie in neu angeschafften plastikboxen verpackt.  Leider mussten wir dieses Jahr auch einen Großteil unserer Filsstiftsammlung entsorgen, die über die Jahre hinweg größtenteils ausgetrocknet gewesen war. Auch altes verbrauchtes Bastelmaterial musste an diesem Tag weichen um uns zukünftig mehr Platz in den Schränken zu bringen. 

 


 

Bolivienkleidersammlung 2016

Am 21. Mai 2016 fand im Bezirk Rhein-Wied wieder die jährliche Bolivienkleidersammlung statt. Dafür verteilten wir in den Gruppenstunden einige Wochen zuvor mit den Kindern in Kurtscheid und den umliegenden Dörfern die Tüten für die Kleidersammlung. So langweilig das auch klingen mag, die Kinder haben jedes Jahr viel Spaß. Spätestens wenn sie sich mit den übriggebliebenen Tüten kostümiert haben… Am 21. Mai 2016 wurden die Tüten dann von uns eingesammelt und nach Heimbach-Weis zur  Sammel- und Verladestation gebracht. Von dort aus gelangen die Altkleider in Sortierbetriebe und werden schließlich an Textilverwerter verkauft. Der Erlös kommt Bolivienpartnerschaft des BDKJ Trier zugute und wird in Bolivien vor allem für die Sozialarbeit verwendet. Also heißt es auch in diesem Jahr wieder: Fleißig Kleidung aussortieren und sammeln, damit in Bolivien geholfen werden kann! DANKE

image013.jpg

 


 

Pfingstlager in Westernohe

Wie in jedem Jahr machten sich die Kurtscheider Pfadfinder am Freitag vor Pfingsten auf den Weg in ihr alljährliches Pfingstlager. Dieses Jahr erfreuten sich die Leiter über die zahlreiche Teilnahme von 30 Kindern im Alter von 6-17 Jahren. Es sollte ein sehr kaltes Pfingstlager werden, doch davon ließen  wir uns nicht unsere gute Laune und unser Lager verderben. Der Freitag wurde mit dem Aufbauen der Zelte verbracht und abends fielen alle müde in ihren Schlafsack. Nach einer sehr kalten Nacht setzen sich die Kinder gut gelaunt an den Frühstückstisch. Der Samstag wurde als Gruppentag gestaltet. Während die Pfadfinderstufe eine Wanderung zur Kronbachtalsperre unternahmen, gingen die Jungpfadfinder einmal über den Zeltplatz in Westernohe, um dort die zahlreichen Angebote des Bundeszentrums zu nutzen. Die beiden Wölflingsgruppen taten es den Jungpfadfindern gleich und nutzen die Angebote für die Wölflinge. Sie konnten z.B. an einem Stand, welcher den Namen „Inklusion, nichts Besonderes“ austesten, wie es ist, ein Handicap zu haben. Auch die Zuckerwattemaschine und das Kinderschminken erfreuten sich großer Beliebtheit. Im Rüsthaus konnten sie sich mit Abzeichen und Buttons aus Westernohe ausrüsten. Danach ging es zurück auf den Zeltplatz und die restliche Zeit bis zum Abendessen wurde mit dem Tauschspiel verbracht. Jede Gruppe erhielt ein Päckchen Taschentücher, welches sie mit anderen Stämmen auf dem Zeltplatz tauschen sollten. Eine Gruppe hatte es am Ende sogar geschafft, 15 Würstchen für das Abendessen zu ergattern. Der Abend wurde mit einem Konzertbesuch mit allen Kindern und Leitern auf dem Altenberg in Westernohe beendet. Der Sonntag wurde als Stammestag  verbracht. Am Morgen wurden einige Aktionen für die Kinder angeboten. Die Kinder konnten T-Shirts bemalen, Bänder knüpfen, Holz sägen und eine Olympiadenflagge erstellen. Am Nachmittag bekamen wir Besuch von Pfarrer Burg aus Kurtscheid, der mit den Kindern einen kleinen und sehr schönen Gottesdienst feierte. Vielen Dank an dieser Stelle für sein Engagement und das er die weite Reise nach Westernohe auf sich genommen hat. Danach ging es los zu einer Olympiade, dort durften sich die Kinder in einigen Spielen, wie Teebeutelweitwurf, Kegeln oder einer Rucksackkette messen. Danach hatten die Kinder noch die Möglichkeit mit Hilfe von Geocaching die Umgebung zu entdecken. Der Abend wurde mit der Siegerehrung der Olympiade und einer Runde Stockbrot ausgeklungen. Der Montag, unser letzter Tag, bestand wie immer daraus das Lager abzubauen. Nachmittags konnten die Eltern ihre Kinder bei der Ankunft in Kurtscheid wieder in die Arme nehmen. So ging ein schönes und erfolgreiches Pfingstlager zu Ende.

Wir freuen uns schon auf Pfingsten 2017!

image017.jpgimage016.jpg

 


 

Fronleichnam 2016

Am Donnerstag dem 26. Mai 2016 fand wieder die alljährliche Fronleichnamsprozession statt. Die Prozession startete mit einem kurzen Gottesdienst in der Kirche, bei dem alle Teilnehmer herzlich begrüßt wurden. Unter den Teilnehmern waren auch die Schützenvereine, die Feuerwehr und die Junggesellen aus Roßbach und Waldbreitbach. Nach der Messe startete die Prozession durch Waldbreitbach, begleitet von Gesang und Gebeten. Während der Prozession wurde den Pfadfindern die Aufgabe zu teil, das Mikrophon und die Lautsprecher zu tragen und so die Worte des Priester zu den Menschen in ganz Waldbreitbach zu bringen. Die Fronleichnamsprozession wurde immer wieder durch kleine Gottesdienste an liebevoll geschmückten Altären unterbrochen, bis sie schließlich wieder zur Kirche führte und mit einem weiteren Gottesdienst endete. Danach versammelten sich die Teilnehmer im und am Pfarrheim um gemeinsam das wundervolle Wetter zu genießen und den Feiertag gemeinsam zu verbringen. Für das leibliche Wohl war Essen und Getränken gesorgt. Bis die Veranstaltung gegen Nachmittag langsam zu Ende ging und die Kutscheider Pfadfinder mit leichtem Sonnenbrand und gut gelaunt ihre Zelte abbrachen und gen Heimat zogen.

image010.png

 


 

Sommerlager 2016

Am 6.8.2016 wagten sich 20 mutige Indianer des DPSG Pfadfinder Stammes aus Kurtscheid, auf die lange Reise in ihr lang ersehntes Sommerlager, an der Mecklenburgischen Seenplatte. Nach einer fast zehnstündigen Fahrt haben sie schließlich ihr  Ziel, den VCP Bundeszeltplatz in Großzerlang erreicht.  Dort angekommen schlugen sie zunächst im strömenden Regen ihr Lager auf, neben einem weiteren DPSG Stamm Hildebold aus Frechen/ Königsdorf. Diese waren Ihnen sofort sympathisch, da sie ebenfalls ein Indianermotto für ihr Sommerlager gewählt hatten. In den nächsten Tagen erkundeten die Indianerkinder ihr Lager rund um den See. Dieser war hervorragend geeignet für das Fischen, sodass die Indianer schnell etwas Essbares auftreiben konnten und sogar so viele Fische fingen, dass sie diese auch noch an den Nachbarstamm abgeben konnten.  Des Weiteren erfreuten sie sich am Schwimmen im See mit ihrem Schlauchboot, sowie einer spannenden Kanufahrt auf dem reißenden Fluss. Hier mussten nach Startschwierigkeiten ein paar Boote erstmal aus dem Schilf geborgen werden, ehe es zur eigentlichen Tour durch die Schleusen gehen konnte. Leider waren die nächsten Tage etwas verregnet, sodass die Indianer viel Zeit mit Spiel und Spaß mit unserem Lagerhund Mücke verbrachten. Hierfür bedanken wir uns nochmal recht herzlich für die Mitgestaltung und Unterstützung unseres Kuraten Pfarrer Andreas Burg, der sich getraut hat, dieses Abendteuer mit uns gemeinsam zu erleben. Auf dem Plan stand auch noch ein Besuch im Wildtierpark. Hier waren sowohl Indianerkinder als auch Häuptlinge begeistert von den vielen verschiedenen Arten und vor allem, den Wölfen. Neben einer Ralley und einer Olympiade, die die Indianerkinder gegen den Nachbarstamm ausfechten mussten, stand auch ein Stadtbesuch an. Dies führte sie in die nahegelegene Stadt Rheinsberg. Hier konnte das Schloss begutachtet werden, wie auch eine Kunstausstellung. Bei dieser konnten die Indianer hautnah miterleben, wie der Künstler mit einer alten Presse ein Bild mit Kupferstich herstellte. Nach diesen tollen Erfahrungen und Erlebnissen am Tage, setzen sich die beiden Indianerstämme abends gemeinsam zusammen.  Es wurde viel gelacht, getanzt, Musik gemacht und gesungen, wie auch Stockbrot gemacht. Das ein oder andere Mal überwältigten die jungen Indianer auch die Werwölfe aus dem Düsterwald und retteten den Stamm. Am letzten Tag fand ein gemeinsamer Wortgottesdienst statt unter der Leitung von Pfarrer Andreas Burg. Bei diesem wurde gesungen, gelacht und nochmal festgehalten und danke gesagt für die tolle Sommerlagerwoche und die Zusammenkunft der beiden Stämme. Nach einer langen Verabschiedung mussten sich jedoch am 13.8.2016 die beiden Stämme wieder trennen und die Kurtscheider die Heimreise antreten.  Aber fest steht für alle Pfadfinder sein – verbindet! Dies wird nicht das letzte Treffen sein, und so fiebern wir begeistert dem nächsten Treffen entgegen, vielleicht auch schon in einem gemeinsamen Pfingstlager.

image019.jpgimage018.jpgimage008.jpgimage009.jpg

 


 

Minilager der Pfadfinder Kurtscheid

Am 23.09 Starteten sie Pfadfinder DPSG-Stamm Kurtscheid ihr erstes Minilager. Die gut 30 Pfadfinderinnen und Pfadfinder trafen sich am Freitagabend um 17:00 Uhr mit ihren Leitern zu Ihrer gewohnten Gruppenstundenzeit, um sich nach einer kleinen Einführungsrunde erst einmal für die kommenden Tage zu stärken. Der erste Programmpunkt für das Minilager bestand in einem gemeinsamen Kinoabend mit anschließender Übernachtung in der Kirche Kurtscheid. Nach einer doch etwas lauteren und endsprechend kurzen Nacht, begannen die Pfadfinder ihren Tag wie gewöhnlich mit einem gemeinsamen Frühstück. Nach dem Frühstück zogen die kleinen Pfadfinder und Pfadfinderinnen ihre Schlafplätze von der Kirche in das Jugendheim um. Vormittags gab es dann Arbeitskreise in denen die Kinder einiges basteln und spielen konnten. Gegen Nachmittag begannen wir dann ein großes Geländespiel, beim „holt euch die Flagge“ Spiel ging es darum eine Flagge des gegnerischen Lagers zu erbeuten. Nach einem großen Abendessen ging es dann ans Lagerfeuer, wo wir nach einigem singen und spielen schließlich noch gemeinsam Stockbrot machten. Am Sonntag besuchten die Pfadfinder morgens den Gottesdienst und brachen danach gemeinsam mit ihren Familien zu einer Schatzsuche auf. Nachdem die Wanderer dann an ihrem Ziel angekommen waren und ihren Schatz gefunden hatten ließen wir den Tag gemeinsam mit einer Grillrunde ausklingen. Wir bedanken uns bei den Kindern, für ein schönes und erfolgreiches Minilager 

 

image014.pngimage015.jpg

 


 

Nur ein Weihnachtsmarkt oder doch stammesübergreifende Freundschaft vertiefen?

Am 26.11.16 fuhren wir mit neun Leitern nach Königsdorf, was ein Stadtteil von Frechen ist (liegt bei Köln.)  Dort besuchten wir den DPSG Stamm Hildebold, welche hinter einer alten Ziegelsteinkirche nicht nur ihr Vereinsheim haben, sondern auch einen Weihnachtsmarkt für den ganzen Ort organisieren. Kennengelernt hatten wir den Stamm im Sommerlager an der Mecklenburgischen Seenplatte, wo sich gegenseitige Sympathien vor Allem durch Gespräche am Lagerfeuer entwickelten. Dort ist dann auch der Gedanke gereift, sich auch mal gegenseitig zu besuchen. Den Anfang machten wir Kurtscheider und so fuhren wir das letzte Novemberwochenende nach Frechen-Königsdorf. Dort wurden wir ganz herzlich begrüßt. Nachdem wir dann unser Nachtlager im evangelischen Gemeindehaus bezogen hatten, begannen wir den Abend mit der ersten Tasse Glühwein. An diesem Abend zeigten sie uns Ihre Lagerräume für die Zelte und die ganzen kleinen Holzhütten, die sie für den Weihnachtsmarkt aufgebaut haben. Nach einer sehr kurzen Nacht trafen wir uns dann am nächsten Morgen um 10 Uhr im sogenannten „Roverraum“ im Vereinsheim zum gemeinsamen Frühstück. Dort tauschten wir dann auch unsere Stammesaufnäher untereinander aus und vertieften die Pläne für 2017. Wir wollen gemeinsam mit den Königsdorfer Pfadfindern ins Pfingstlager fahren. Wir revanchierten uns für die herzliche Einladung durch einen tatkräftigen Arbeitseinsatz. So kehrten wir den Platz und halfen den Königsdorfern beim Aufräumen. Mit vielen tollen Erinnerungen an den Abend, machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. 

image004.jpgimage005.jpg

 


 

Winterlager der Leiter

Zu einer Weihnachtsfeier der etwas anderen Art hatten wir Leiter uns 2016 geeinigt, die dieses Mal über ein Wochenende stattfinden sollte. Doch als einzig gemeinsamen Termin fanden wir das Wochenende vom 28.-29.01.2017. Da das Ganze als eine schwarze Tour angedacht war, wussten nur Thomas und Tobi über den genauen Ablauf Bescheid. So machten sich also am Samstag, den 28.01.2017 zwölf wanderfreudige Leiter und Mücke bei herrlichem Winterwetter inklusive reichlich Schnee zu Fuß auf. Startpunkt war das Jugendheim Kurtscheid, nach einem kurzen Gang durch die höchstgelegene Gemeinde im Landkreis Neuwied verließen wir diese in Richtung Waldsportplatz. Vorbei an der Hangelay in Richtung Fockenbachtal marschierten wir so durch den wunderschön eingeschneiten Wald, bis es nach einer kurzen Verschnaufpause am Fliegerdenkmal steil bergauf die Serpentinen nach Verscheid zu bewältigen galt. Herrliche Aussichten am Gipfel des Waldes entschädigten die hochalpinen Strapazen. Wohl gemerkt, bis dato war die genaue Einkehr zum Zwischenstopp immer noch nicht ganz ersichtlich. Was sich aber bei Erreichen der Ortslage von Verscheid schlagartig änderte, zumal das Hotel und Restaurant Paganetti schon in kurzer Entfernung ersichtlich schien. Dort wurden wird zur Belohnung vorzüglich mit einer frisch gezapften Hopfenkaltschale belohnt, ja selbst Mücke kam auf ihre Kosten, wenn auch nur Wasser. Der ein oder andere Leiter musste dann noch schnell eine kleine Stärkung zu sich nehmen, ehe es über Teile der Bärenkopptour weiter in Richtung Glockscheid ging. Nach einigen Metern wurde aber auch dieses Ziel desillusioniert und wir stiegen wieder hinab in das bereits bekannte Fockenbachtal. Doch wer viel wandert, der weiß, überall wo es bergab geht, geht es auch wieder bergauf.... Also marschierten wir wieder bergauf, komischerweise aber wieder in Richtung Kurtscheid. War das etwa das Ziel?? Noch im Unklaren darüber, standen wir auf einmal vor einer riesigen Eisfläche, die sich über bestimmt 30Meter Waldweg ergoss. Auf allen vieren im Mücke-Style kraxelten wir diese entlang, bis wir die Siedlung Hegerhof erreichten. Nun waren wir schon ein Weilchen unterwegs, es begann auch schon leicht zu dämmern, doch nichtsdestotrotz mussten ein letztes Mal sämtliche Kräfte mobilisiert werden, um den  wirklich allerletzten Steilhang und Tiefschnee auf einer großen Waldlichtung zu überqueren. Denn jetzt waren wir endlich am Ziel angelangt. Thomas hatte sich im Vorfeld redlich um eine Bleibe für dieses Wochenende bemüht und dankenswerterweise eine rustikale und zugleich schnuckelige Waldhütte unweit des Jugendheims für uns ausfindig gemacht. Somit dienten die zurückgelegten 15km einzig und allein der Freizeitvergnügung, absolute Entfernung zum Startpunkt sind maximal 1-2 Kilometer. In der Hütte angekommen, konnten wir uns zum Glück gleich ein wenig aufwärmen, denn ein uns unbekanntes Heinzelmännchen hatte bereits schon nachmittags die beiden Holzkamine eingeheizt. Zur Stärkung gab es leckeren Glühwein eines Winzers an der Mosel sowie leckeren Streuselkuchen. Doch das war noch lang nicht alles, denn jetzt erst begannen die Vorbereitungen des eigentlichen Abendessens. Thomas zauberte uns in einem aufwändigen Smoker-Verfahren einen herrlich leckeren Spießbraten, den wir zu später Stunde mit lecker selbstgemachten Salaten hungrig verspeisten. Kurz zuvor ereilte uns jedoch noch ein Hilferuf unserer Nachfahrer, die erst abends zu uns stießen. Durch leichte Verständigungsprobleme mit der Lagerleitung entschied man sich auf der Anreise leider für den falschen Waldweg und somit steckten 2 Autos im Tiefschnee des Fockenbachtals fest…So packten die Jungs alle tatkräftig mit an und gemeinsam schaffte man es dann doch noch pünktlich zum Abendessen in der Hütte zu sein. Es folgte ein langer, gemütlicher Abend, an dem wir das vergangene Jahr resümierten, aber zugleich auch schon auf das Neue und viele spannende Aktion vorrausschauten.

 

Wir bedanken uns bei allen alten und neuen Kindern

Sowie bei allen Eltern für ein schönes und gelungenes Jahr 2016

 

 

Eure Leiterrunde

 

Gut Pfad…

image011.jpg

image001.jpg

 

1

2

Jahresbericht 2015

 

 

 

HAPUTA 2015

Am 21.Februar 2015 trafen sich die Leiter im Jugendheim für den alljährlichen Hausputztag    (HAPUTA).

Verbandskästen wurden neu aufgefüllt, Geräte und Kochutensilien gereinigt, sowie Neuanschaffungen und Spenden einsortiert.3

Bei dieser Gelegenheit wurde in diesem Jahr unser Bestand an T-Shirts, Pullovern und  Zelten in Tabellenform aufgelistet, um den Überblick nicht zu verlieren.

Im Keller wurden Lebensmittel sortiert und entsorgt sowie in neu angeschafften Plastikboxen verstaut.

Leider mussten wir dieses Jahr auch einen Großteil unserer Filzstiftsammlung entsorgen, die über die Jahre hinweg größtenteils ausgetrocknet ist.

Auch altes verbrauchtes Bastelmaterial musste an diesem Tag weichen um uns zukünftig mehr Platz in den Schränken zu bringen.

Wie in jedem Jahr sind wir über einige Überraschungen gestolpert wie z.B. über eine lange verschollene Digitalkamera  (die wohl im Jahre 2004 gespendet wurde) aber mittlerweile leider nichtmehr zu gebrauchen war.

Alles in allem war es doch ein sehr erfolgreicher Tag, wir sind gespannt, wie lange die Ordnung in diesem Jahr hält. 

 

 

 

Bolivienkleidersammlung 2015

Wenn jedes Jahr im März die Knospen aufblitzen, sieht man sie durch die Straßen flitzen.5

Von Tür zu Tür sieht man sie eilen, wie sie fleißig neue Kleidertüten verteilen.

Der Sinn und Zweck davon ist allseits bekannt, die Pfadis sammeln Kleider fürs Bolivienland.

Pullover, T-Shirts, Mäntel, Socken und auch Jacken soll man für ärmere Menschen darin verpacken.

Ein paar Wochen später, am 09.Mai Ging sie dann los, die Sammelei.

Mit Kind und Kegel, Frauen und Männer, mit Trecker, Auto und auch Hänger,

mal laut, mal leise zieh´n nun die Pfadis ihre Kreise.

In Bonefeld, Hardert, Ehlscheid und Straßenhaus, stellten die Leute ihre Kleidersäcke raus.

Als in Kurtscheid wieder alle Wagen, ging‘s gleich weiter ans Verladen.

Von Nobbi Menzenbach hatten wir ‘nen Sprinter bekommen,

so hatten wir für die Fahrt nach Neuwied deutlich Zeit gewonnen.

Die Autos und der Trecker blieben in Kurtscheid stehen,

wir werden sie sicherlich 2016 wiedersehen.

Am Güterbahnhof waren viele, wir konnten es merken, so durften wir uns mit Kaffee und Brötchen erst mal stärken.

Das lange Warten hatte jedoch bald ein Ende, standen dort zwei LKW auf dem Bahngelände.

Vollgeladen durch Frau und Mann, fährt dieser dann nach Rotterdam.

Dort werden Facharbeiter die Kleidersäcke fachgerecht sortieren, somit muss in Bolivien dank der Spenden dann keiner mehr frieren.

Dank der Helfer und fleißiger HändeWar die Aktion dann bald zu Ende.

Auch im laufenden Jahr wollen wir es wagen,Säcke verteilen, Kleider sammeln, nicht verzagen.

 

 

Pfingstlager am Dreifelderweiher

Wie in jedem Jahr machten sich die Kurtscheider Pfadfinder am Freitag vor Pfingsten auf den Weg in ihr alljährliches Pfingstlager. Der Bus brachte uns zu einem schönen Zeltplatz am Dreifelderweiher. Bei strahlendem Sonnenschein begannen Kinder und Leiter gemeinsam
6


 ihre Zelte aufzubauen. Nachdem alle Zelte bezogen, und alle mit dem Abendessen fertig waren, machten es sich Kinder und Leiter am Lagerfeuer gemütlich und ließen den ersten Abend gemeinsam ausklingen.

Die Kinder hatten gut geschlafen und setzten sich so am nächsten Morgen gut gelaunt an den Frühstückstisch. Aber nicht alle Kinder... Die ältere Wölflingsgruppe wurde bereits früh in den Morgenstunden überraschend von ihren Leitern geweckt. Ihr erster Aufstufungshike stand auf dem Programm.

Die lange Wanderung hielten die Companeros tapfer durch. Zu Beginn des Hikes erhielten die Kinder durch ihre Leiter die Aufgabe einen Rucksack mit zu nehmen, der mit einem Vorhängeschloss versehen war. Der Inhalt war selbstverständlich geheim. Also war Teamgeist gefragt, jeder musste mal ran.

Nach vielen Stunden Wanderung war irgendwann der Zeitpunkt gekommen; das Geheimnis wurde gelüftet. Im Rucksack befand sich ein großes Schlauchboot, was die Kinder gemeinsam aufpusten mussten. Auf dem Weiher trieb ein kleines Tretboot, gesteuert durch die Leichtmatrosen Tobias Bußmann und Philipp Decker. Dieses Boot galt es nun zu entern, da sich auf ihm eine Schatztruhe befand, die die Gruppe für ihre Aufstufung am Sonntag brauchte. Die Kinder hatte der Ehrgeiz gepackt, es gelang ihnen beinahe mühelos den Schatz zu erobern. Schmutzig, nass, aber trotzdem zufrieden kehrten sie zum Zeltplatz zurück.

Die Vantis hatten den Samstag damit verbracht die umliegende Umgebung mit einer kleinen Wanderung zu erkunden. Beim Abendessen wurde fleißig ausgetauscht, was alles am Tag erlebt wurde, besonders die "fast"-Jufis hatten ja einiges zu erzählen.

Am Sonntagmorgen bekamen wir nach dem Frühstück Besuch von Regine Wald, die für die Kinder einen sehr schönen Gottesdienst vorbereitet hat.

7Den Nachmittag verbrachten alle gemeinsam am Wasser. Die Kinder konnten im  Weiher schwimmen, sich Tretboote ausleihen, oder einfach auf der Decke entspannen und Kartenspiele spielen.

Am Abend stand dann der 2. Teil der Aufstufung an, bei dem die Companeros für ihre erfolgreich bestandenen Aufgaben die Jufi-Tücher überreicht bekamen. Nach der Zeremonie brachen alle gemeinsam noch zu einer kleinen Nachtwanderung auf.

Der Montag, unser letzter Tag, bestand wie immer daraus das Lager abzubauen. Nachmittags konnten die Eltern ihre Kinder bei der Ankunft in Kurtscheid wieder in die Arme nehmen.

So ging ein schönes und erfolgreiches Pfingstlager zu Ende. Wir freuen uns schon auf Pfingsten 2016!

 

 

 

Fronleichnam 2015

Am Donnerstag dem 4. Juni 2015 fand wieder die alljährliche Fronleichnamsprozession statt. Dieses Jahr zum ersten mal in Kurtscheid und natürlich mit den Pfadfindern ganz vorne mit dabei.8

Die Prozession startete mit einem kurzen Gottesdienst in der heiligen Schutzengel Kirche, bei dem alle Teilnehmer herzlich begrüßt wurden. Unter den Teilnehmern waren auch die Schützenvereine, die Feuerwehr und die Junggesellen aus Roßbach und Waldbreitbach. Nach der Messe startete die Prozession durch Kurtscheid, begleitet von Gesang und Gebeten. Während der Prozession wurde den Pfadfindern die Aufgabe zu teil, das Mikrophon und die Lautsprecher zu tragen und so die Worte des Priester zu den Menschen in ganz Kurtscheid zu bringen. Die Fronleichnamsprozession wurde immer wieder durch kleine Gottesdienste an liebevoll geschmückten Altären unterbrochen, bis sie schließlich wieder zur Kirche führte und mit einem weiteren Gottesdienst endete. Danach versammelten sich die Teilnehmer im und am Pfarrheim um gemeinsam das wundervolle Wetter zu genießen und den Feiertag gemeinsam zu verbringen. Für das leibliche Wohl war mit Grill, Kuchenbuffet und Getränkestand gesorgt. Wir Pfadfinder übernahmen die Aufgabe die jungen Gemeindemitglieder zu betreuen und gingen zugleich auf Nachwuchssuche für unseren Stamm. Mit Spiel und Spaß im Schatten der Bäume hat so mancher das Stelzenlaufen gelernt und ist zum erfolgreichen Entchenangler geworden. Es gab Seilchenspringen, Bälle werfen und Pedalo fahren. Selbst manch ein Erwachsener konnte es sich nicht verkneifen, sein Geschick auf dem wackeligen Gefährt zu erproben. Bis die Veranstaltung gegen Nachmittag langsam zu Ende ging und die Kutscheider Pfadfinder mit leichtem Sonnenbrand und gut gelaunt ihre Zelte abbrachen und gen Heimat zogen.

 

 

 

 

Messdienereinführung und Verabschiedung von Gemeindeassistentin Regine Wald

22. Juli 2015

In der Pfarreiengemeinschaft Waldbreitbach-Niederbreitbach-Kurtscheid wurden am Sonntag, dem 19. Juli, insgesamt 8 Messdienerinnen und Messdiener während des Hochamtes in der Pfarrkirche Waldbreitbach in ihre zukünftige Aufgabe eingeführt, musikalisch umrahmt vom Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl. Zugleich war die Messfeier für die Pfarreiengemeinschaft auch Anlass, Gemeindeassistentin Regine Wald am Ende ihrer Assistentenzeit zu verabschieden. Regine war zwei Jahre als Gemeindeassistentin tätig und hat vor allem auch uns Pfadfinder als Kuratin unterstützt. Sie war im Pfingstlager anwesend und hat die Kinder mit einem Gottesdienst begleitet und angehalten, dass jeder für das Bestehen der Gemeinschaft wichtig ist. Wir bedanken uns bei Regine recht herzlich für ihr Engagement in diesem Jahr für die Pfadfinder und wünschen ihr für den weiteren Weg alles Gute. 

9

 

 

 

Sommerlager 2015 nach Zandvoort

Am Samstag, den 1.8.15 sind wir mit 20 Kindern und Leitern aufgebrochen zu unserem Wikingerabenteuer nach Zandvoort.10

Nach der langen und beschwerlichen Busreise, sind wir nachmittags um 17:00 Uhr gesund und munter angekommen und konnten unseren Platz Lagertauglich gestalten.

Am nächsten Tag warteten bereits die ersten Wikingerabenteuer auf uns. Gemeinsam erkundeten wir unseren Platz und richteten uns Wikingermäßig ein, indem wir in AK´s Kleidung, Kopfschmuck und Tannenzapfenschleudern herstellten, sowie Wikingerschach spielten und unser eigenes Wildschwein zubereiteten und später verspeisten.

Auch die nächsten Tage hielten viele Abenteuer bereit, für die kleinen Wikinger. Zwei Tage machten wir uns auf den Weg, um die Nordsee zu besuchen. Mit unserem Wikinger- Schlauchboot gingen so einige Mann über Bord, konnten jedoch wieder erfolgreich gerettet werden.

Aber nicht nur das Wasser wollten die Wikinger erkunden, sondern auch ein Tagesausflug an Land, nach Amsterdam stand an. Dort bewunderten sie, die vielen schönen Geschäfte und bekamen viele interessante Eindrücke durch eine Kanalfahrt.

Auch die Nächte wurden nie langweilig, denn wenn es am Tag darum ging, neue Meere und Länder zu erkunden, galt es abends das Lager vor den Werwölfen zu retten. In dieser Tätigkeit waren die Wikinger unermüdlich und mussten so einige Male davon überzeugt werden, dass alle Unruhestifter besiegt sind und sie beruhigt schlafen gehen konnten.

Zuletzt mussten sich die jungen Wikinger noch beweisen, und sich einer schweren Wikingerprüfung unterziehen. Neben einem Quiz mussten sie auch noch gefährliche Schluchten überwinden und schließlich einen Geo- caching Schatz finden.

Nachdem all diese Prüfungen erfolgreich bestanden waren, fand am letzten Abend eine Siegerehrung statt. Jedes Zelt hat nocheinmal etwas schönes vorbereitet, sodass viel gelacht, gesungen und gespielt wurde.

Nach dieser ausgiebigen Feier hieß es am 8.8.2015 dann leider auch schon auf Wiedersehen. Die Wikinger packten ihr Hab und Gut zusammen und machten sich bereit für die Heimfahrt. Der Bus stand schon parat, sodass sie fast pünktlich um 17:00 Uhr in Kurtscheid angekommen sind. Daraufhin verabschiedeten sich die Wikinger und freuen sich jetzt schon was das nächste Jahr für ein Abenteuer für sie bereit hält. 

 

 

Familientag

 

14Auch im Jahr 2015, wurde wieder zum mittlerweile traditionellen Familientag eingeladen.

Getroffen wurde sich bereits vormittags am Jugendheim, um gemeinsam den Gottesdienst zu besuchen.

Nach dem Gottesdienst brach die Truppe aus Eltern, Kindern und Leitern bei kaltem, aber zum Glück trockenem Herbstwetter zur Wanderung auf. Die Leiter hatten wieder eine kleine Schatzsuche vorbereitet. Großen Spaß hatten die Kinder dabei, die Wegzeichen zu suchen. Von den kleinen Pfadfindern geleitet, führte der Weg durch die Feld- und Waldwege zwischen Kurtscheid, Ehlscheid und Bonefeld. Die Sonne ließ sich unterwegs immer häufiger blicken. Zwischendurch gab es für die tapferen großen und kleinen Wanderer eine kleine Stärkung. Mit neuer Energie, war das Ziel dann nicht mehr fern. Am richtigen Ort angekommen, wurde die gut versteckte Schatztruhe dann nach einer erfolgreichen Suche auch endlich gefunden Die Kinder zeigten großes Durchhaltevermögen und hatten sich die Süßigkeiten, die sie fanden redlich verdient.

Am Jugendheim angekommen, wurde damit begonnen den Grill vorzuheizen, so waren die Steaks und Würstchen auch bald fertig. Bei tollstem Herbstwetter genossen alle das leckere Essen.15

Es wurden noch einige lustige Spiele gespielt und so fand der Familientag 2015 mit viel Spaß und gemütlichem Beisammensitzen einen schönen Ausklang.

Wir bedanken uns bei allen Eltern und Kindern für diesen tollen Tag und freuen uns bereits jetzt auf nächstes Jahr.

 

 

 

Weihnachtsfeier der Leiter

16

15Am Sonntag, den 20.12.2015 trafen wir uns um 15:00 Uhr am Jugendheim in Kurtscheid, um unsere Weihnachtsfeier zu starten. Doch dieses Jahr sollte es mal eine ganz 
andere Weihnachtsfeier sein. Wir entschieden uns zur Abwechslung ein gemütliches Raclette Essen im Jugendheim zu machen. Damit das Wandern jedoch nicht zu kurz kam, marschierten wir zunächst nach Bonefeld, wo wir uns bei Rinkes zu Hause mit selbstgemachtem Glühwein und leckeren Plätzchen stärkten. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die Gastfreundschaft


J Danach ging es gut gerüstet, wieder gen Kurtscheider Jugendheim. Dort angekommen bereiteten wir noch die restlichen Köstlichkeiten vor, welche zur Füllung unserer Raclettepfännchen beitragen sollten. Bei einer gemütlichen Runde Raclette essen mit Fleischbeilage sowie gerösteten Zwiebeln und Champions auf dem „heißen Stein“, verging die Zeit wie im Flug.  Yvonne, die vor lauter Vorfreude es nicht mehr abwarten konnte, endlich Schrottwichteln zu können, beendete schlagartig das Essen und eröffnete das Spiel. Mit Hilfe eines Würfels und eines Zeitstoppers, wurden zunächst die Geschenke erraten, dann ausgetauscht und schließlich hat jeder ein anderes erhalten. Der Renner hierbei war eine Delphinstatur, die Thomas Frey erhalten hat, welcher sich unglaublich über dieses Geschenk freute, sodass dieser nun seinen Blumenkasten in seinem Garten ziert. Auch eine Kartoffelreibe freute sich über einen neuen Beisitzer, der nun endlich ordentlich Kartoffeln reiben kann.  Wie man merkt, hatten wir einen sehr amüsanten lustigen Abend, mit vielen verschiedenen Spielen und ganz viel Spaß! Auch wenn wir dieses Jahr die Tradition gebrochen haben und wir nicht auswärts gegessen haben, sondern im Jugendheim, war es eine sehr gelungene Weihnachtsfeier, die durch ihr gemütliches Raclette essen dazu beitrug, dass eine familiäre Atmosphäre entstand. Diese Art von Weihnachtsfeier sollten wir wiederholen.

Stammesversammlung 2014

 

Am 19.01.2014 fand unsere Stammesversammlung statt. Mit Kaffee und Kuchen war für das Leibliche Wohl bestens gesorgt und so begrüßte Florian Linn alle anwesenden Eltern, Kinder und natürlich auch Leiter. Nach der Feststellung, dass unsere Versammlung beschlussfähig war, gingen wir über zur Aufnahme von Initiativanträgen. Es wurden einige Sachen vorgeschlagen, über die zu einem späteren Zeitpunkt abgestimmt wurde. Dann folgte der Arbeitsbericht des Vorstandes, in dem noch einmal kurz über das Jahr 2013 gesprochen wurde. Hauptsächlich wurde das Pfingstlager, das Sommerlager und das Jubiläum erwähnt.

Im Anschluss kam der Bericht des Fördervereins. Florian Linn stellte nochmal die Aufgaben vor und Eliesabeth Bußmann ergänzte manche Punkte.

Danach berichtete Bernd Rinke über die Kassenprüfung. Alle Ein- und Ausgaben stimmten mit den Belägen überein und somit stellte Herr Rinke den Antrag auf Entlasstung des Vorstandes. Mit 10 Ja Stimmen und zwei Enthaltungen der Betreffenden, wurde der Vorstand entlastet.

Nun stand die Wahl neuer Fördervereinsmitglieder auf der Tagesordnung. Frau Heickmann, Frau D'Avis und Sebastian Linn schieden nach ihrer Amtszeit aus. Zur Wahl wurden: Daniel Boden, Philipp Muscheid, Frau Vetterlein, Tobias Bußmann, Frau Massop, Frau Chuch und Frau Lück vorschlagen. Zur Wahl stellten sich: Philipp Muscheid, Frau Vetterlein, Tobias Bußmann, Frau Massop und Frau Chuch. In den Förderverein wurden mit: 8 Ja Stimmen Tobias Bußmann, mit 6 Ja Stimmen Frau Vetterlein und mit 11 Ja Stimmen Frau Massop wählen.

Anschließend folgte die Vorschau auf das Jahr 2014. Das Jahr beginnt wieder mit der Bolivienkleidersammlung. Ein Zeltplatz für das Pfingstlager steht noch nicht fest, da die Plätze in Euskirschen und Rhens schon ausgebucht waren.

Im Sommer sind wieder mal die Gruppenlager an der Reihe. Die Pfadis wollen segeln fahren. Die Rover wollen als Abschiedstour ans Meer, hier steht aber der genaue Ort noch nicht fest. Und bei den Wölflingen hängt es von der Beteiligung der Kinder ab, ob ein Lager stattfindet.

Dann findet noch der jährliche Haus putz Tag statt und es soll ein Adventswochenende für die neuen Leiter stattfinden. Das Jahr endet mit der Weihnachtsfeier der Leiterrunde.

Im Anschluss wurde über die Initiativanträge abgestimmt. Es sollen im kommenden Jahr eine neue Petromax, ein neues Gebetsbuch, eine Wäschespinne angeschafft werden. Als Aktionen für das Jahr 2014 wurden ein Schwimmbadtag und ein Familientag beantragt.

Im abschließenden Teil „Verschiedenes“ wurde darauf hingewiesen, dass die Kinder nicht nur an den Aktionen teilnehmen sollten, die Spaß machten, sondern auch an Aktionen wie dem HaPuTa oder der Kleidersammlung. Die liegt in der Verantwortung der Leiter. Wenn die Kinder dazu nicht eingeladen werden, wissen die Kinder nichts von diesen Aktionen. Dies soll sich dieses Jahr ändern. Yvonne schlug die Einführung eines Eltern-Emailverteilers vor. Hierüber sollen die Eltern die Einladungen und Informationen zu Terminen bekommen. Der Vorschlag kam bei den Anwesenden Eltern und Leitern gut an und soll so umgesetzt werden. Listen zum eintragen, sollen in den Gruppenstunden verteilt werden.

Zum Abschluss bedankte sich Florian bei allen Anwesenden und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Zum Abschluss konnten noch einmal Fotos des Pfingst- und Sommerlagers geguckt werden.

Leider waren nur wenige Besucher bei der Versammlung anwesend. Wir hoffen, dass in den kommenden Jahren das Interesse der Eltern und Kinder für die Arbeit der Pfandfinder wieder steigt.

Pfingsten 2014 in Rhens


Wie in jedem Jahr machten sich die Kurtscheider Pfadfinder am Freitag vor Pfingsten auf den Weg in ihr alljährliches Pfingstlager. 

2

Der Bus brachte uns zu einem schönen Zeltplatz bei Rhens. Bei strahlendem Sonnenschein begannen Kinder und Leiter gemeinsam ihre Zelte aufzubauen.

Auch die Kleinsten packten kräftig mit an.

Nach getaner Arbeit war es an der Zeit die Zelte zu beziehen. Wer wo schlafen sollte, war schnell entschieden. Und so kümmerten sich die Leiter, während die Kinder ihre Schlafsäcke und Isomatten ausbreiteten, um das Abendessen. Es gab Tomaten- und Nudelsuppe.Nachdem alle hungrigen Mäuler gestopft waren, machten es sich alle am Lagerfeuer gemütlich und ließen den ersten Abend gemeinsam ausklingen.Die Kinder hatten gut geschlafen und setzten sich so am nächsten Morgen gut gelaunt an den Frühstückstisch. AK's standen heute auf dem Programm. Die Kinder bastelten Freundschaftsbänder und Schlüsselanhänger, kleine Boote aus Korken und Zahnstochern und vieles mehr.Da das Wetter nach wie vor nichts zu wünschen übrig ließ, sollte es am Nachmittag für alle ins Freibad Oberwerth gehen, um sich ein wenig zu erfrischen.Wie es zu einem richtigen Pfadfinderlager gehört, wurde abends noch eine Nachtwanderung veranstaltet. Kinder und Leiter fielen, vom anstrengenden Tag sichtlich ermüdet, recht bald in ihre Schlafsäcke.Am Sonntag begrüßte uns der Tag mal wieder mit Sonnenschein. Die Temperaturen waren am Morgen bereits schon über 20° C. Eine Olympiade in Form einer Rallye war für heute geplant. Es wurden 3 Gruppen gebildet. Den Leitern wurde der Weg mittels Karte gezeigt. In der Theorie sollte nun nichts mehr schief gehen, der Weg war schließlich auch noch mit Wolle an den Bäumen markiert. Aber wie gesagt, nur in der Theorie...Nachdem jedes Kind mit Wasser, Kopfbedeckung und Rucksack ausgestattet war, konnte es losgehen. Als Extraaufgabe sollte jede Gruppe bis zum Ende der Rallye eine Strophe des Pfadfinderliedes auswendig lernen. So machten sich die Gruppen auf den Weg. Für die Kleinsten unter den Kindern, sollte ein kleines Bächlein schon die erste Hürde darstellen. Doch was wäre eine Gruppe ohne Teamgeist. Die älteren Kinder halfen den Kleinen und so wurde auch dieses erste Hindernis erfolgreich gemeistert. An der ersten Station angekommen, mussten die Kinder versuchen möglichst geschickt durch ein mit Seilen gespanntes Spinnennetz zu klettern. Das Pfadfinderlied wurde während dem Wandern von einer Station zur Nächsten stets lauthals gesungen. Die Kinder meisterten auch die Stationen Äpfel fischen, das Geschicklichkeitsspiel Twister sowie das Klötzchen umwerfen.

Eine der Gruppen hatte nach der letzten Station einige Orientierungsschwierigkeiten, und so dauerte der Weg zurück zum Zeltplatz länger als gedacht. Irgendwann erkannten auch die Kinder, dass sie wohl auf einem falschen Weg waren, doch anstatt Trübsal zu blasen, 5wurde weiter lauthals gesungen. Irgendwann fand sich die kleine Gruppe im Ort Bray wieder. Bray liegt allerdings etwa 5km vom eigentlichen Ziel, dem Zeltplatz, entfernt. Das Ende vom Lied: die Gruppe wurde erlöst und mit dem Bus in Bray abgeholt. Zum Glück haben auch Pfadfinder Handys...

Nachdem dann nun jede Gruppe auch jede Station absolviert hatte, fand abends am Lagerfeuer mit Stockbrot die Siegerehrung statt. Und wie sollte es anders kommen, alle Gruppen hatten die gleiche Punktzahl. Die Kinder und Leiter waren nach diesem Tag so erschöpft, sodass die meisten sehr früh schlafen gingen. Letztendlich war es dann doch ein schöner Tag, trotz kleinerer Umwege.

Der Montag, unser letzter Tag in Rhens, wurde mit dem Abbau der Zelte verbracht und um 15 Uhr konnten die Eltern ihre Kinder bei der Ankunft in Kurtscheid wieder in die Arme nehmen.

So ging ein schönes, sonniges und erfolgreiches Pfingstlager zu Ende. Wir freuen uns schon auf Pfingsten 2015!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Indianerlager der Wölflinge

Am Montag, den 18. August 2014 haben wir uns morgens am Jugendheim in Kurtscheid getroffen. Mitgefahren sind als Leiter der Wölflinge 1 Johanna Polenz, Pia Baltes und Michelle Hessler und für die Wölflinge 2 Daniel Boden und Raphaela Funk. Nachdem alles eingepackt war fuhren wir gemeinsam mit den Eltern und unseren acht Indianern, im Alter zwischen 6 und 11 Jahren, nach Bendorf- Sayn, wo das Abenteuer starten sollte.

4Dort angekommen, haben die Kinder sich verabschiedet und wir wanderten zu unserem Platz im Brexbachtal. Sobald wir da waren, starteten die Indianer den Aufbau ihrer Tipis.

Nach einem leckeren Mittagessen haben wir ein paar Spiele gemacht, damit die Indianer und die Stammeshäuptlinge sich ein bisschen besser untereinander kennenlernen konnten. Schließlich konnte man die Indianer nicht davon abhalten einen Staudamm in der Brex zu bauen. Erschöpft von dem langen Tag, fielen sie nach dem Abendessen und einem Abschlussspiel in einen tiefen Schlaf.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen haben die Indianer ihre Umgebung ein bisschen freundlicher Gestaltet. Indem sie Traumfänger, Perlenketten und Ohrringe herstellten, Armbänder und Ketten mit Wolle knüpften, T-shirts bemalten und bedruckten und Kopfschmuck gestalteten. Auf dem Kopfschmuck haben die Kinder ihren selbst erfundener Indianername geschrieben.

Nach dem Mittagessen haben die kleinen Indianer ihren Schnitzführerschein gemacht, um später noch einen Bogen oder sonstiges zu schnitzen. Nach dem Abendessen haben die Kinder am Lagerfeuer begeistert die Werwölfe von Düsterwald gespielt und versucht diese aus unserem Indianerlager zu vertreiben.

Am Mittwoch, den 20. August 2014 haben die Indianer fleißig weiter an ihren Schmuck gearbeitet, ihre Tipis verziert und eingerichtet. Nach dem Mittagessen ging es dann auf eine 

eine Reise in den Schmetterlingsgarten in Bendorf-Sayn. Dort angekommen hatten die Indianer sehr viel Spaß diese zu beobachten und draußenauf dem Spielplatz zu spielen. Auf dem Rückweg haben wir noch versucht ein paar Geo- Caches (moderne Schatzsuche mit GPS- Gerät) zu finden, wo die Indianer ihre Fähigkeiten beim Spurenlesen zeigen konnten. Wieder im Lager angekommen fand nach einer Stärkung unser Bunter Abend statt. Jedes Zelt hat sich hierzu etwas schönes überlegt, sodass wir eine Indianergeschichte hatten, ein Schauspiel, ein Gesangsduell und einen Indianertanz. Zum Abschluss wollten die Indianer noch ein paar Werwölfe jagen, sodass wir wieder das Rollenspiel, die Werwölfe von Düsterwald spielten.

Am Donnerstag war leider auch schon der letzte Tag unseres Sommerlagers angebrochen. Wir haben nach dem Frühstück alle Tipis abgebaut, alles verstaut und uns nach dem Mittagessen auf den Weg zurück nach Bendorf- Sayn gemacht. An der Feuerwehr haben wir dann die Eltern getroffen und sind gemeinsam zurück ins Jugendheim gefahren, um unser Gepäck und die mitgebrachten Utensilien auszuladen und einzuräumen. Nachdem auch dies geschafft war, verabschiedeten wir uns von unseren kleinen Indianern undfreuen uns, wenn sie im nächsten Jahr wieder mit uns auf eine spannende Reise gehen.

 

 

 

Letzter Halt Zminj, Kroatien

Am späten Freitagabend des 26.07.2014 brachen zehn, mehr oder minder junge Damen plus zwei rundheraus motivierte Männer, zum vorerst letzten Kapitel, in der langen Geschichte der "Jumboris-Gruppenlager" auf.

Nach einer, sagen wir mal, zähen Anreise, strandeten wir etwas übermüdet und gereizt am späten Samstagabend an unserem Zielort Zmij an der kroatischen Mittelmeerküste. Der Bungalow wurde bepackt und der Wellnessurlaub konnte beginnen.

Am ersten Tag erholten wir uns, bei hoch sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein, am hauseigenen Pool. Nach der kräftezehrenden Anreise hatten wir uns das durchaus verdient… Da wir uns alle darauf verständigt hatten, das dies ein entspanntes "Urlaubslager" werden sollte, gab es im Vorfeld nur eine grobe Planung und so planten wir die Tage an den Abenden davor bzw. auch schon mal erst beim Frühstück. So verschlug es uns mehrfach in die wunderschöne Hafenstadt Rovinj. Dort konnte man nach Herzenslust shoppen, bummeln, die schöne Altstadt bewundern oder einfach nur auf den Felsenterassen sonnen und schwimmen. An einem etwas außerhalb gelegenen Badestrand sprach uns dann ein freundlicher Herr an und "verkaufte" uns eine Bootstour…

7Welche sich später als das absolute Highlight der Tour herausstellen sollte.

Die Bootstour begann morgens um 10 Uhr und das Wetter war… bescheiden… Doch mit jeder Seemeile die wir zurücklegten wurde es besser und die Sonne kam heraus. Unser Schiff führte uns an der Küste von Rovinj, an verschiedenen Inseln vorbei zum ersten halt: Dem Klippenspringhotspot von Kroatien. Tobi und Pepe kannten kein Pardon und warfen sich unter den staunenden Blicken einer anderen Jugendgruppe von der 10m hohen Klippe ins kühle Nass und wenig später bewiesen alle Kurtscheider Pfadimädels ihren Mut und sprangen von den verschieden hohen Felsvorsprüngen. Nach knapp zwei Stunden ging es zurück aufs Schiff und die Tour hielt noch weitere Höhepunkte 

8

 

für uns bereit. In einer Bucht schmiss der Kapitän den Grill an und während unser Mittagessen

Möwenschwärmen, steuerten wir eine Piratenbucht an, welche nicht so spektakulär wie erwartet aber durchaus schön war.  vor sich hinbruzzelte, versuchten sich einige im Tauchen und schnorcheln. Nach der Stärkung und Fütterung von unzähligen Fisch bzw.


Nach einer lautstark kommentierten Sichtung eines vermeintlichen Delfins, wurde weit vor der Küste Anker gesetzt und wir badeten im offenen Meer. Dann ging es leider wieder zurück in den Heimathafen und ab zurück zum Bungalow. Dort verbrachten wir den Abend… Naja… fast jeden Abend mit Spielen, Musik, Lachen quatschen und vor allem genießen.

 Wir besuchten noch die historische Stadt Pula, mit ihrem antiken Amphitheater und der gemütlichen Altstadt, rockten eine komplett leere Disko und genossen das Leben ;-)

9Am letzten Abend tischten wir noch mal richtig auf, es gab frisches vom Grill, mediterrane Salate und allen wurde klar das wir uns so langsam von dem schönen Kroatien verabschieden mussten und so brachen wir nach einer tollen, erholsamen Woche wieder auf um uns im fernen Deutschland dem Alltag zustellen.

 

 

 

Es war ein gelungenes, letztes Lager für die Jumboris und auch wenn wir einige Leute vermisst haben, Kinder wie auch Leiter, hat es uns allen viel Spaß gemacht.

 Vielleicht lässt es die Zeit zu und wir kommen in 10 oder 20 Jahren noch mal zusammen um uns an…

 

 Kroatien 2014 …

Schottland 2012 …

Italien 2010 …

Holland 2008 …

Mecklenburg 2006

und Echternach 2004

 

zu erinnern!!!!

 

Es waren fantastische 10 Jahre, in denen wir zusammen gelacht, geweint, gestritten, gewandert, gejammert, gefeiert, geputzt, gegrillt, geschwommen, geklettert, ge-was auch immer haben!!!

 

Es war eine tolle Zeit, die wir hoffentlich niemals missen wollen und werden.

 

Vielen, vielen Dank an alle die ein Teil davon waren!!!! 

 

11

 

12

 

 

Sommerlager 2014 der Jufis auf dem Ijsselmeer

Am Sonntag, den 27.07.2014 ging es für uns (noch) Jungpfadfinder los in das diesjährige Gruppenlager Richtung Ijsselmeer. Im Hafen zu Harlingen angekommen, brachten wir gleich bei unserer Ankunft den Holländern mit Atemlos die deutsche Schlagerkultur näher. Doch stattdessen hätten wir besser einmal die Passanten nach dem Weg gefragt, denn vor lauter Schiffen haben wir bald den Hafen nicht gesehen.21

Stunden später entdeckten wir sie dann endlich, UNSERE Amicitia.

Da lag sie in voller Pracht vor uns, weiß in der Sonne glänzend und voller Erwartung, von einer Gruppe wagemutiger Seeleute aus dem Westerwald ausgeführt zu werden.

Ein bisschen Ruhe sollte ihr noch gegönnt sein, denn unser Törn begann erst am darauffolgenden Tag. Zum Glück durften wir schon eine Nacht vorab an Bord verbringen, um uns schon mal ein wenig an das schauklige Leben an Bord die nächsten Tage zu gewöhnen.

An diesem Tag mussten wir dann aber allerdings erst einmal bis mittags auf unseren Kapitän warten bevor wir auslaufen konnten, ohne ihn läuft halt nichts.

Der Namensvetter unseres Gruppenleiters hatte sich während einer vorangegangenen Segelfreizeit nicht unerheblich an seiner Hand verletzt.

Um die Wartezeit ein wenig zu überbrücken, bekamen wir stattdessen eine Einweisung in den Segelsport durch den Maat (Hilfsarbeiter des Kapitäns), wie die unzähligen Segel und Taue an Bord heißen, wie wo was alles angeordnet ist und das wichtigste: der Kapitän soll eine echte Spaßkanone sein- doch dazu später mehr. Gegen Nachmittag war es dann so weit. Langsam, aber sicher schipperte die Amicitia in das Hafenvorbecken, vorbei durch unzählige Wehre, um endlich erste

22Segelerfahrungen unsererseits zu sammeln. Dank unseres doch recht erfahrenen Steuermannes Philipp und Leichtmatrose Roman nahmen wir Kurs auf unsere erste Insel, Vlieland.

Leider war der dortige Hafen schon geschlossen (wer konnte das auch ahnen, wenn wir erst spät nachmittags los segeln??), so dass wir gleich die erste gemeinsame Nacht samt Kapitän auf offener See verbrachten. Scheinbar sind die Holländer in ihrer Freizeit wohl nicht so ein feierwütiges Volk, denn am nächsten Morgen waren wir Kurtscheider wohl die einzigen, die den letzten Abend reichlich Spaß an Bord hatten....

So legten wir mucksmäuschenstill im Hafen von Vlieland an und erkundeten die Insel im engsten Kreise zu Fuß. Mittags liehen wir uns stylische Holland-Fahrräder aus und fuhren gemeinsam an der Nordküste entlang. Nach einer kurzen Erfri-schung in einem Strandrestaurant ging es mit den Fahrrädern weiter an den Strand.

Dort kämpften wir uns durch den Sand zum Wasser. Völlig ausgepowert und 

ermüdet an der frischen Seeluft, genossen wir abends an Bord ein 4-Sterne Menü gleichendes Festmahl von unserer geschätzten und geliebten Sterneköchin Johanna.

Nach einem mehr oder weniger erholsamen Schlaf in unseren Zweierkajüten hatten wir am darauffolgenden Morgen Zeit uns an den Strand zu legen, oder im Meer zu baden. Gegen Nachmittag liefen wir aus dem Hafen aus und segelten in Richtung der Insel Terschelling. Nach unzähligen Wändän (so der Kommandoruf des Kapitäns, wenn wir es mal wagten auf Deck die Sonne zu genießen und einfach mal ein Nickerchen zu machen) kamen wir mit schmerzenden Händen vom hissen der Segel, auf Terschelling an. Immerhin konnten wir unterwegs reichlich Seerobben aus sicherer Distanz auf den Sandbänken beobachten.

Wegen eines wieder mal überfüllten Hafen übernachteten wir erneut auf offener See und liefen trocken. Nein, nicht wir (das wäre ja auch echt ein Witz gewesen) sondern das Schiff-denn auf einmal war das ganze Wasser weg, was uns wenige Stunden zuvor noch hierher gebracht hatte.

Nach so viel Zeit an Bord des Segelschiffes schwankten wir am nächsten Morgen selbst noch durch die Gänge des Supermarktes auf Terschelling und überlegten was und wie viel wir für unser Sternemenü für die Leiter brauchen.

Der kommende Abend galt nämlich den Leitern mal zum Relaxen- was so viel hieß, dass wir nun was leckeres kochen durften.

Nachdem wir alle Sachen auf dem Schiff untergebracht hatten segelten wir aber erst einmal noch etwas weiter zum Naturschutzreservoir Richel, wo wir erneut trocken liefen.

Vielleicht ist es an dieser Stelle ganz hilfreich zu erklären, dass es sich bei fast allen Segelschiffen, zumindest auf dem Ijsselmeer, um sogenannte Plattboote handelt. Diese haben entgegen allen anderen Schiffen einen flachen Untergrund (Kiel), weil sie sonst bei diesem sogenannten Trockenlaufen bei Ebbe auf dem Watt umkippen würden.

Auf der Insel Richel lernten wir den Wattboden aus nächster Nähe kennen, denn was wäre eine Segelfreizeit ohne eine ausgiebige Schlammschlacht mit frischem Schlick.

Und wem das noch nicht genug Natur pur war, der konnte sich den traumhaften Sonnenuntergang in dieser Menschenleeren Umgebung live und in Farbe auf dem Oberdeck angucken. Die wenigen Hobbyköche an Bord kreierten währenddessen ein unvergessliches Abendmenü, begleitet von dezenter, deutschsprachiger Musik über atemlose Nächte und knallrote Gummiboote

Nach dem Essen verbrachten wir noch einige Stunden auf dem Deck und versuchten dann bei starken Seegang zu schlafen, was nicht so ganz einfach war, da wir genau neben der Hauptverkehrsader zwischen den Inseln und dem Festland vor Anker lagen.

Diese wurden hauptsächlich Nachts mit Lebensmitteln versorgt.Am Morgen darauf segelten wir dann zurück zum Heimathafen nach Harlingen. Mit vereinten Kräften luden wir unser Gepäck zurück ins Auto und schrubbten das Schiff.

Doch zu Ende war das Sommerlager noch lange nicht.

Mit dem überdimensionierten Gundlach- Sprinter und Thomas´ Privat-PKW fuhren wir weiter an die Westküste Hollands Richtung Zandvoort. Bei dieser Überfahrt durchs Landesinnere wurde uns auch bewusst, wo die Autofahrer unseres geschätzten Nachbarlandes ihren Fahrstil erlernt haben. Und wer denkt, Italien oder Frankreich sei grausam, der sollte mal nach NL fahren.23

Ein paar graue Haare für unsere Leiter später erreichten wir den Zeltplatz von Zandvoort, idyllisch gelegen in einem Nadelwald. Zum Glück sind die Kurtscheider

Pfadfinder dort schon ein bekannter Hund, somit konnten wir nach kurzem Check-in

rasch unseren Lagerplatz für die nächsten drei Tage in der gefühlt hintersten Ecke des Areals beziehen. Endlich mal wieder fester Boden zum Nächtigen dachten sich sicherlich viele, endlich mal das Lagerfeuer anzünden. Endlich mal Grillen.

Am vorletzen Lagertag wanderten wir in die Innenstadt von Zandvoort. Den Nachmittag hatten wir dort zur freien Verfügung. Abends aßen wir gemeinsam in einer Pizzeria in Zandvoort zu Abend, bevor wir uns auf den Rückweg zum Zeltplatz machten. Dort angekommen, durfte eines natürlich nicht fehlen: der Bunte Abend.

Dank gelegentlicher Hörproben deutscher Schlagerkultur wurde kurzerhand der Liedtext in ein resümierendes Lagerlied umgedichtet, was ein sicherlich atemloses

Lager ohnehin verdient gehabt hätte.

Dagegen konnten auch wir Leiter uns nicht wehren und somit wurden alle teilnehmenden Mitsegler zu Pfadis aufgestuft.

Am nächsten und somit letzten Lagertag, Sonntag den 03.08.2014, ging es dann wieder über die Autobahn Richtung Heimat. Unzählige Bilder säumen diese Heimreise:-)        

 

Familientag der Kurtscheider Pfadfinder

Die Pfadfinder aus Kurtscheid luden auch in diesem Jahr wieder zu ihrem Familientag ein. Getroffen wurde sich bereits vormittags am Jugendheim, um gemeinsam den Gottesdienst zu besuchen.

Nach dem Gottesdienst brach die Truppe aus Eltern, Kindern und Leitern bei wunderschönem Herbstsonnenschein zur Wanderung auf. Großen Spaß hatten die Kinder dabei, die Wegzeichen zu suchen. Von den kleinen Pfadfindern geleitet, führte der Weg durch die Feldwege zwischen Bonefeld und Kurtscheid in Richtung Ehlscheid und von dort aus zurück in Richtung Kurtscheid. Dort erwartete die tapferen großen und kleinen Wanderer eine kleine Stärkung. Mit neuer Energie ging es dann hinab ins Tal. Die Kinder zeigten großes Durchhaltevermögen und hatten sich die Süßigkeiten aus der vorher versteckten Schatzkiste redlich verdient. 

ft

Am Jugendheim angekommen war der Grill bereits vorgeheizt und die Steaks und Würstchen waren bald fertig. Bei tollstem Herbstwetter genossen alle das leckere Essen. Es wurden noch einige lustige Spiele gespielt und die Kinder hatten viel Freude mit Slackline und ihrer selbstgebauten Schaukel. Mit viel Spaß und gemütlichem Beisammensitzen fand der Familientag einen schönen Ausklang.

Wir bedanken uns bei allen Eltern und Kindern für diesen tollen Tag und freuen uns bereits jetzt auf nächstes Jahr.

 

 

Weihnachtsfeier der Pfadfinder

Am Sonntag, den 21.12.2014 trafen wir uns um 15:00 Uhr am Jugendheim in Kurtscheid, um unsere Weihnachtsfeier zu starten. Außer den Organisatoren Tobias Bußmann und Raphaela Funk wusste keiner wohin es gehen würde. Da eine Wanderung anstand, zogen alle wetterfeste Kleidung an und brachten aus Tradition ein Schrottwichtelgeschenk mit. Pünktlich waren dann Raphaela Funk, Tobias Bußmann, Daniel Boden, Yvonne Bösch, Pia Baltes und Janine Hesseler bereit zur Wanderung!

Auf dem Weg ins Ungewisse machten wir eine Rast an der Motzerhütte in Bonefeld, um kurz zu verschnaufen und uns zu stärken.

Auf dem weiteren Weg wurde es schließlich immer dunkler, aber unter der guten Führung von Tobias Bußmann und dem leuchtenden Halsband von Yvonnes Hund waren wir bestens gerüstet.

Um halb sechs sind wir schließlich an unserem Ziel dem Hotel Fernblick in Hümmerich angekommen. Hier musste uns Yyonne Bösch leider verlassen, wurde aber sofort von Yvonne Röser und Johanna Polenz abgelöst. Hungrig haben wir uns nun an unseren Tisch gesetzt und uns am Kamin aufgewärmt. Alle waren begeistert von den selbstgemachten Spätzle, den verschiedenen Pilzen und Rumpsteaks.

Nach der fantastischen Stärkung ging es über in den Austausch der Schrottwichtelgeschenke. Mit Hilfe eines Würfels und eines Zeitstoppers, wurden zunächst die Geschenke erraten, dann ausgetauscht und schließlich hat jeder ein anderes erhalten. Der Renner hierbei war eine DVD, die Tobias Bußmann erhalten hat, die er auch leider nicht bei späteren Spielen als Einsatz wieder losgeworden ist. Auch ein leicht veraltetes Parfüm musste er auflegen, nachdem er beim Spielen wieder verloren hatte. Wie man merkt, hatten wir einen sehr amüsanten lustigen Abend, mit vielen verschiedenen Spielen und ganz viel Spaß!

Zum Abschluss hat uns das Personal vom Hotel Fernblick nach Hause gefahren.

 

Wir freuen uns alle auf weitere Weihnachtsfeiern im nächsten Jahr und hoffen auf ein gutes neues Pfadfinderjahr.

 

Gut Pfad :-)